Die Welt ist Ernst. Blog

Fernreisen sind klimaschädlich, und der Massentourismus belastet die Infrastruktur vor Ort. Wegen der weltweiten Pandemie ist das Reisen derzeit sowieso nicht ratsam.

Doch Reisen mit kulturellem Schwerpunkt bildet und hat wichtige Funktionen für die Gesellschaft und den Einzelnen. Es hilft, Vorurteile und die Angst vor dem Fremden abzubauen, fremde Kulturen zu verstehen und die Heimat zu schätzen.

Außerdem hab ich Fernweh.

Kann das virtuelle Reisen eine Alternative sein, um ferne Orte und Menschen kennenzulernen? Ich werde es herausfinden – vom Sofa aus. Und damit Du mitkommen kannst, blogge ich darüber.

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Wenn gar nichts mehr geht…

Liebe Leute. Dies ist ein Eintrag, der zu Eurem Wohlbefinden beitragen wird. Ihr fühlt Euch schlapp von der Arbeit? Ihr fühlt Euch, als könntet Ihr mit niemandem mehr mithalten, als sei Euer IQ um einige Punkte geschrumpft? Kein Problem, Anke hat die Lösung. Hier ein paar kleine Geschichten, die Balsam für geschundene Seelen sind: TAG 1: Hiro kommt am Flughafen an. Ich habe kein Handy, komme sowieso zu spät, wir finden uns nicht. (Danke, Hiro, dass Du dann einfach einen Kaffee trinken gehst, während ich panisch den Flughafen absuche.) Ich komme auf die glorreiche Idee, ihn ausrufen zu lassen. Der

Ab in den Süden

Mein guter Freund Hiro besuchte mich für ein paar Tage. Hiro ist Japaner, in Australien aufgewachsen und wohnt zur Zeit in Boston. Sein Name gibt Englischsprachigen wohl genauso viel Anlass zu „lustigen“ Witzen wir meiner Deutschsprachigen. Ich kann immer noch nicht den Unterschied zwischen seinem Namen und dem englischen Helden heraushören. Wie wir uns kennengelernt haben ist an sich schon erzählenswert: Als ich damals in Bangkok wohnte hatte er mich eines Nachmittags kurz nach dem Weg gefragt. Danach liefen wir uns innerhalb von zwei Tagen noch zwei Mal zufällig über den Weg (wohlgemerkt, in einer 14-Millionenstadt) und danach dachten wir,

Denis

Der Mann ist 64 Jahre alt und marschiert mit strammen Schritten durch die Stadt. Ich bin 27 und hechel hinterher. 20 Jahre Militärdienst, u.a. im Vietnamkrieg, haben nicht nur seine Gangart geprägt, Denis kennt von jeder Stelle der Stadt die nächste Toilette und das nächste Gratisessen (hauptsächlich Proben in Supermärkten; bei der Gelegenheit zeigt er mir immer stolz das angebotene Sortiment). Seine Sonnenbrille ist so angelegt, dass er auch sehen kann, was seitlich hinter ihm passiert. Er sagt von sich, er sei ein DINK – double income, no kids. Wenn er gefragt wird, wie es ihm geht, antwortet er stets