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Third Culture Kid on the Road

A World to Travel hat mich interviewt!

Paris_France_Anke-Ernst
View from the roof of my apartment. Paris’ architecture (see Sacre Coeur in the background) enchanted me.

Having lived in five different countries before turning 20; definitely makes someone a third culture kid, a global nomad. Discover how life has taken Anke Ernst everywhere and why she cannot think of a life without travelling in our latest on the road interview!

Tell us a bit about yourself and how you started to travel. Do you remember your 1st travel experience? Why are you (if that’s so…) passionate about travelling?

I never started to travel. I was born in Lomé (Togo) as a child of German parents. Since the very first second of my life the so called “traveling” has been my life. It wasn’t until the age of 19 after I had lived in Panama, Spain and Germany that I discovered what “home” means. By then I was living in Bangkok (Thailand) and was homesick for the first time in my life.

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Mückenstichoptimismus

Zu Hause jucken Mückenstiche immer noch. Schwedens Abschiedsgeschenk, das übrigens gar nicht mal so übermäßig großzügig war, hätte ich freiwillig intensiver ausgekostet, um im Gegenzug nicht feststellen zu müssen:

Wir Zivilisierten haben alles zubetoniert. Überall blitzt und blinkt es. Musik ist nicht mehr so besonders, wenn sie immer verfügbar ist. Mein Blick trifft auf Häuserreihen, wenn ich weit gucken will. Die Sonne geht unter, ohne dass ich es bis zum Ende sehen kann.

Dalsland_Sweden_2013_©Anke Ernst

Bus und Fähren trugen uns erbarmungslos mit mehr oder weniger Speed zurück in die Zivilisation. weiterlesen

Verhängnisvolle Jackfrucht

Ich schlief sehr schlecht. Zu groß die Aufregung, alleine in einem mir unbekannten Hostel zu sein, in einem völlig unbekannten Land, wenn mich am nächsten Tag ein mir unbekannter Mann abholt und in den Dschungel bringt. Und zu krass der Jetlag. Um genau zu sein, schlief ich von 23 bis 2 Uhr und von 6 bis 9. Dann klingelte mein Wecker und ich, die ich meinen eigenen Tod schon in diversen Szenarien vor Augen gehabt hatte, stand auf und fühlte mich wie auf dem Weg zur Guillotine. Mit dem Unterschied, dass ich sie sozusagen freiwillig gewählt hatte. Aber es gab ja nur eine Alternative: mich einbunkern, bis mein Flieger zurückging. Also doch keine.

Niss holte mich pünktlich ab. Zuerst hielten wir an einer Autowerkstatt, weil seine Tankanzeige kaputt war. Er empfahl mir, in der Bank nebenan Geld abzuheben. Das konnte nett gemeint sein oder auch eine Taktik, mehr Geld durch meinen Tod an sich bringen zu können. weiterlesen