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Warum ist hier nichts los?

Im September habe ich mich getraut – ein Sprung ins Wasser der Selbstständigkeit. Ich finde es gar nicht so kalt wie sich das viele vorstellen, vielmehr fühlt es sich angenehm warm an. Aber das mag auch daran liegen, dass ich schon vorher neben meiner Festanstellung freiberuflich gearbeitet habe und deshalb vorbereitet(er) bin.

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Manchmal lasse ich auch mein Haar zeichnen, z.B. von Harald Naegeli.

Derzeit kümmere ich mich neben dem Geldverdienen um administrativen Kram und, viel aufregender, ich entwickle (1) meine Marke und (2) ein Onlinebusiness. So viel kann ich verraten. Es ist wie beim Schreiben: Das Ergebnis sieht leicht und knackig aus, aber dahinter steckt viel Vorarbeit.

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PS: Die Benefizaktion von Harald Naegeli und der Galerie Art Unit (Düsseldorf) zugunsten unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge läuft noch bis 3. Januar 2016. Wie wär’s mit einem Weihnachtsgeschenk, das auch noch Gutes tut?

Zeitsinn

Wenn man dann angelegt, das Feuer gemacht und das Zelt aufgebaut hat, drängt sich auf einmal ein sehr wertvolles Gut auf: Zeit. Es fiel mir anfangs schwer, dem allgegenwärtigen Anspruch “Zeit muss sinnvoll genutzt werden” den Stinkefinger zu zeigen. Aber dafür gab es die anderen Gruppenmitglieder, die den Alltag Zuhause scheinbar mühelos wegschieben und sich dem reinen Spaß widmen konnten.

An unserem Ruhetag lag ich grübelnd in der Sonne, als sich vor mir ein Spektakel aufbauen würde, das mir für den nächsten Tag mehr Lach- als Paddelmuskelkater bescheren sollte: Die Jungs versuchten, eine Rutsche von einem Felsen ins Wasser zu bauen. Unten Schwimmwesten, darauf eine Plane, die irgendwie mehr Grip hatte als der Felsen. Um den Rutscheffekt zu erzielen, entfremdeten sie eine Schwimmweste zu einem ausgepolsterten Slip, sodass sie, zumindest untenrum, aussahen wie Sumoringer. Wenn einer rutschte, kippte ein anderer mit einem kleinen Kochtopf Wasser hinterher. Die Proportionen waren etwas ungleich. War zunächst der Rutschenbau vorrangiges Ziel (und mir zu zielorientiert) gewesen, wurden die akrobatischen Einlagen und das Wegschmeißen vor Lachen zum Hauptinhalt.

Dalsland_Schweden_2013 © Anke Ernst
Waschen, vom Feuer abwenden, hilft alles nix. Du wirst durchgeräuchert wie ein Lachs.

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Schwedenwoche

Aus aktuellem Anlass – der da heißt: Rückkehr aus meiner Reise ins schwedische Dalsland – unterbreche ich die Sri Lanka-Reihe und lasse Euch an meinen 10 Tagen “back to the roots” teilhaben. Die Wurzeln stehen nicht nur für Mutter Erde, sondern auch für unterirdische Witze, grundlegende Körperbedürfnisse und ursprüngliches Lebensgefühl. Zum Beispiel hier chillen:

Dalsland, Schweden.
Dalsland, Schweden.