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Two Nights in Bangkok

Der Stresspegel besserte sich in Bangkok nicht. Statt durch China nach Vietnam zu reisen, sind wir nun aufgrund Visumsschwierigkeiten direkt in die Thailändische Hauptstadt geflogen. Die Hitze größer, doppelt so viele Einwohner, dreifach so viele Verkehrsmittelarten, vier Mal so viel Armut, fünf Mal so viele Presslufthämmer und dazu die obligatorischen, zu jeder Tages- und Nachtzeit schreienden Hähne. Zum Glück wusste ich wenigstens in dieser Stadt was auf mich zukommen würde, wenn es auch schon acht Jahre her ist, dass ich dort gewohnt habe.

Immerhin: Ein Alphabet vorhanden. Wenn auch ein sehr umfangreiches. Immerhin: Ich beherrsche einen kleinen Grundwortschatz. Immerhin: Die Thais essen mit Löffel und Gabel. Ob ich shoppen war? Von wegen. Wenn man zu viel Auswahl hat, dann kauft man laut einer Studie am Ende gar nichts. Das hat sich in meinem Fall bestätigt. Verlaufen habe ich mich auf dem größten Wochenendmarkt an der Skytrain Station Moh Chit natürlich auch.

Ich brauche Ruhe! Diese hoffe ich jetzt auf Koh Chang, Thailands Elefanteninsel, zu finden.