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Newsletter: Kunst und Reisen 2013

Ihr Lieben,

im Herbst darf man ernten; vorausgesetzt, man hat gesät. Ich war fleißig und kann Euch somit ebenso großzügig wie herzlich einladen. Denn die Ernte wird geteilt!

Zum Anreisen nach Düsseldorf

Zwei Reden werde ich demnächst halten – über zwei sehr unterschiedliche Künstler. Dazu gesellt sich eine Veranstaltung, die für mich ein sehr willkommener Ausflug in literarische Gefilde bedeutet.

Einladung Thorben Eggers
Für Spontane, heute, Freitag, 13. September, 18 Uhr:
Ich spreche auf der Vernissage des Malers Thorben Eggers (*1988) die Einführung. Bis Ende des Jahres sind in der Rechtsanwaltsgesellschaft greisbach (Königsallee 24) Thorbens Werke zu sehen. Und zwar 46 an der Zahl! Er zeigt ein unfassbar breites Spektrum an Möglichkeiten, mit Farbebenen zu arbeiten.

Anna K. Kleeberg_Anke Ernst_Kopfstand

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Kohle für Barcodes

Ein Typ eilt telefonierend an mir vorbei und teilt seinem Gesprächspartner mit, dass hier irgendwo die „Kokserei“ sein müsse. Zur sogenannten Kokerei bin ich auch unterwegs. Es ist Ruhrtriennale!

Das internationale Festival der Künste in der Metropole Ruhr umfasst neben Tanz, Musik und Theater natürlich auch die bildende Kunst. Fünf Installationen werden bis zum 6. Oktober in herausragenden Industriedenkmälern der Region präsentiert: In Essen zeigen sowohl Douglas Gordon und rAndom International (beide im Welterbe Zollverein) als auch William Forsythe (Museum Folkwang) ihre Werke, Ryoji Ikeda hat in der Duisburger Kraftzentrale gewirkt und Mischa Kuball und Dan Perjovschi sind rund um die Jahrhunderthalle Bochum vertreten.

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rAndom International: “Tower”, Welterbe Zollverein Essen (Foto: Anke Ernst)

Mich empfängt kein gesundheitsschädigender Kohlestaub, dafür die bis ins Mark dringende, weitverzweigte Videoinstallation “Silence, Exile, Deceit” des Schotten Douglas Gordon, die auf Architektur, Sound und Geschichte setzt. Die Atmosphäre der Kokerei in Essen spielt perfekt mit der bildenden Kunst zusammen. Es ist ein bisschen wie in einer Geisterbahn mit kulturellem Anspruch. Eine Sopranistin steigert sich in den Wahnsinn, eine Cellistin improvisiert zur Zauberflöte, zu Händel und Freddy Mercury. Vom Sound getrennt laufen Sequenzen auf gezielt platzierten Bildschirmen. Ich finde Gegenstände, die in den Videos vorkommen und werde so zur Erzählerin

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Third Culture Kid on the Road

A World to Travel hat mich interviewt!

Paris_France_Anke-Ernst
View from the roof of my apartment. Paris’ architecture (see Sacre Coeur in the background) enchanted me.

Having lived in five different countries before turning 20; definitely makes someone a third culture kid, a global nomad. Discover how life has taken Anke Ernst everywhere and why she cannot think of a life without travelling in our latest on the road interview!

Tell us a bit about yourself and how you started to travel. Do you remember your 1st travel experience? Why are you (if that’s so…) passionate about travelling?

I never started to travel. I was born in Lomé (Togo) as a child of German parents. Since the very first second of my life the so called “traveling” has been my life. It wasn’t until the age of 19 after I had lived in Panama, Spain and Germany that I discovered what “home” means. By then I was living in Bangkok (Thailand) and was homesick for the first time in my life.

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