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Öffentlicher Kunstdienst

Marianne Schirge und Karin Rauers, Foto Miguel Guillermo

Was hat ein Kulturamt in einem Kunstmagazin zu suchen? Die naheliegende Antwort „so einiges“ führt zwangsläufig zu einer viel wichtigeren Frage: Wie kann ich einen Artikel darüber schreiben, ohne dass meine Leser das dringende Bedürfnis verspüren, ihren Mittagsschlaf nachzuholen? Lieber recherchiere ich erst mal, lerne ein paar Fachausdrücke auswendig und setze mich mit silbenreichen Begriffen auseinander. Mein Lieblingswort: Atelierumbaukostenzuschüsse.

Marianne Schirge, Kulturamtsleiterin, und Karin Rauers, Leiterin des Teams für bildende Kunst, sind spürbar skeptisch und scheinen sich zu fragen, warum ich sie überhaupt sprechen möchte. Offenbar ist vorher noch keiner auf die Idee gekommen, auch mal die städtische strukturgebende Instanz kennenzulernen, die das Düsseldorfer Kunstleben fast ebenso nachhaltig gestaltet wie die Künstler selbst. Ohne Engagement der Stadt weniger Künstler, die sich gerne niederlassen, weniger Kunstleben, weniger Geld für Projekte.

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