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Otago Peninsula

Auch wenn Mélanie sehr erwachsen tut, auch sie hatte einen besonderen Wunsch. „Pinguine gucken gehen“ steht meiner Meinung nach auf der selben Stufe wie „mit Delphinen schmimmen“, aber gut. (Anspielung nicht verstanden? Dann lest bei „Delphinoper“ nach.) Auf Otago Peninsula leben Pinguine in freier Wildbahn und die wollten wir uns anschauen.

Der Bus von Dunedin aus fuhr nur bis zur ersten Haltestelle der Otago Peninsula und erst eine Stunde später bis zur zweiten. Keine Lust zu warten, außerdem sind wir gut zu Fuß. Die unerwarteten fünf Stunden laufen durch knöchelhohes Wasser am Strand, Hügel, und sonstige Naturmanifestationen hatten wir dann aber doch nicht erwartet. Schlecht für die Füße, gut fürs Auge, hier ein paar der schönsten Fotos:

Am Ende sahen wir aus 15 Meter Entfernung bei fortschreitender Dämmerung einen winzigen Pinguin und zwei Seehunde, die kaum von den Steinen zu unterscheiden waren. Ich setzte meine Brille auf, aber auch das half nicht viel.
Zum Glück nahm uns eine nette Französin in ihrem Auto zurück nach Dunedin.